2026-02-08 | Vom Nervenflattern zur Punktlandung – Kay & Lenny liefern am 2. Spieltag ab

2. Bundesliga Radball, Staffel Nord.
Große Halle, große Namen – und mittendrin: KSC Leipzig I mit Kay Fritsche und Lenny Schwarzbauer.
Spoiler vorweg: Am Ende wurde mehr geliefert, als man vor dem Spieltag zu hoffen wagte.


Rückblick: Wiednitz und die Sache mit den Nerven

Der 1. Spieltag in Wiednitz war… sagen wir mal: ein solides Warm-up mit Luft nach oben.
Kay zeigte bereits, warum er Zweitliga-Luft kennt.
Lenny hingegen – erste Saison, sehr jung, große Bühne – hatte sichtbar mit den eigenen Nerven zu kämpfen.
Zu viele kleine Fehler, zu viel Druck im Kopf.

Ergebnis: 3 Punkte.
Okay – aber auch nicht das, was man sich erträumt hatte.


Spieltag 2 in Reideburg: Jetzt wird’s ernst

Vor dem zweiten Spieltag war die Ausgangslage klar und ungemütlich:

  • 3 Spiele

  • Mindestens 4 Punkte Pflicht

  • Abstiegskampf bitte noch nicht Hallo sagen

Der Druck war da.
Aber: Kay und Lenny auch.

Was dabei niemand wusste: Kay ging gesundheitlich angeschlagen in den Spieltag. Er war bis Freitag noch krankgeschrieben, eine Erkältung hatte ihn erwischt – am Donnerstag konnte er kaum sprechen. Ganz bewusst wurde das nicht nach außen getragen, um den Gegnern keinen Vorteil zu verschaffen.


Spiel 1: KSC Leipzig – SG Chemie Zeitz 4:0

Ein Start nach Maß.
Konzentriert, ruhig, clever – genau das, was man sehen wollte.
Lenny wirkte deutlich entspannter, Kay lenkte das Spiel mit Übersicht.
Ergebnis: 4:0, kein Zittern, kein Drama. So darf ein Spieltag beginnen.


Spiel 2: KSC Leipzig – Reideburger SV 1:2

Das einzige kleine Ärgernis des Tages.
Gegen die Hausherren entwickelte sich ein enges Spiel, das man nicht verlieren musste.
Ein paar unglückliche Situationen, ein Tick zu wenig Konsequenz – und zack: 1:2.
Unnötig, aber lehrreich.


Spiel 3: KSC Leipzig – SG Niederlauterstein 2 6:3

Jetzt kam die Antwort.
Tempo hoch, Aktionen klar, Zusammenspiel deutlich besser abgestimmt.
Lenny spielte mutig, Kay übernahm Verantwortung – und gemeinsam machten sie klar:
Wir gehören hierher.

Der 6:3-Sieg war verdient, souverän und das perfekte Ausrufezeichen.


Fazit: Ziel übererfüllt

Mit 2 Siegen und nur einer knappen Niederlage holten Kay und Lenny mehr Punkte als gefordert.
Der Lohn:
➡️ 7. Tabellenplatz
➡️ 9 Punkte
➡️ Anschluss nach oben
➡️ Luft nach unten

Nach zwei Spieltagen ist klar:
Diese Mannschaft hat Zweitliga-Format.


Ausblick

Jetzt heißt es:

  • weiter konzentriert trainieren

  • Abstimmung weiter verbessern

  • und beim nächsten Spieltag die nächsten wichtigen Punkte für den Klassenerhalt einsammeln

Denn eins ist sicher: Nach oben und nach unten ist noch alles drin.

Sport frei

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